(aus: Tauchsport Atzberger)
Die Luft, die wir mit hinunternehmen wird vor dem Tauchgang in die Flasche gepreßt.
Üblich sind 200 oder 300bar, das hängt vom Land ab.
Falsche Ventile und erste Stufen funktionieren nicht zusammen an den
unterschiedlichen Systemen !
Nicht immer wird reine Luft verwendet, je nach Einsatz und Ausbildung des Tauchers können
auch andere Gemische sinnvoll sein, bei Sporttauchern ist aber normale Luft weit
verbreitet.
Man unterscheidet Stahl- und Aluflaschen, während Stahlflaschen alle zwei Jahre zum
TÜV müssen genügt Aluflaschen ein Intervall von 5 Jahren, sie rosten nicht so schnell.
Um Rost und die Gefahr des Vereisens zu verringern wird möglichst
trockene Luft verwendet !
Die Luft, die im Neopren eingeschlossen ist sorgt für Auftrieb, dieser wird durch
eine passende Menge Blei ausgeglichen. Man rechnet etwa ein Kilo pro Millimeter Neopren,
aber das ist immer auch eine persönliche Sache. Mit voller Flasche sollte man soviel
Blei mitnehmen, dass man bei halb leerer Lunge noch mit dem Kopf aus dem Wasser schaut.
Es ist nicht sehr günstig eine Überbleiung mit der Tarierweste auszugleichen, denn je
tiefer man taucht, desto mehr Luft im Jacket muss den verringerten Auftrieb des Neoprens
ausgleichen.