Einführung in den Tauchsport

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Ventile und Atemregler

Ventile und Druckminderer sind eine wundervolle Sache, ohne sie wären unsere Ausflüge in die Unterwasserwelt undenkbar, doch hast du dich schon einmal gefragt, wie so ein Ventil aufgebaut ist, und wie die Druckminderer in der Lage sind den Flaschendruck auf ein erträgliches Maß herunterzuregeln, so dass wir Taucher nicht aufgeblasen werden. im Folgenden will ich all diese Fragen beantworten.
In kalten Gewässern besteht aber auch die Gefahr, dass diese Vereisen, d.h. die Luft, die sich beim Ausdehnen abkühlt läßt eingedrungenes Wasser gefrieren, weshalb man in kalten Gewässern immer mit zwei unabhängigen Systemen taucht.

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Das Ventil

Ventil, aus: Tauchen 12/97Das Flaschenventil bedarf eigentlich keiner Erklärung, in geöffnetem Zustand kann die Luft ausströmen, und in geschlossenem Zustand wir dies verhindert.
Die Luft strömt dabei zunächst durch den Sinterfilter, der eventuell in der Flasche vorhandene Feuchtigkeit zurückhalten soll.
Zum Öffnen des Ventils würde eine Umdrehung eigentlich ausreichen, doch ist es üblich das Handrad zuerst ganz aufzudrehen und dann wieder eine halbe Umdrehung zu schließen. Die halbe Umdrehung rückwärts soll sicherstellen, dass man wenigstens etwas Luft bekommt, falls man das Handrad versehentlich in die falsche Richtung gedreht haben sollte, außerdem schont es die Dichtung.
Man merkt das zum Beispiel daran, dass der vom Finimeter angezeigte Druck mit jedem Atemzug abfällt!
Das Ventil sollte dabei langsam geöffnet werden, damit sich der Druck in den Schläuchen langsam aufbauen kann.

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Die 1. Stufe

1. Stufe, aus: Tauchen 7/97Die erste Stufe wird direkt an das Flaschenventil angeschlossen und verringert den Hochdruck von 200 bar auf etwa 10 bar. Dies geschieht durch einen raffinierten Trick, denn immerhin soll der sogenannte Mitteldruck in jeder Tiefe konstant bleiben.
Der Kolben in der Ersten Stufe ist durchbohrt, so dass auf beiden Seiten der selbe Druck herrscht. Im Federraum herrscht dagegen der Umgebungsdruck, der vom Wasser übermittelt wird. So stellt sich in der ersten Stufe ein Gleichgewicht ein, die Feder öffnet dann den Kolben, so dass der Mitteldruck ziemlich konstant gehalten wird.

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Die 2. Stufe

2. Stufe, aus: Tauchen 7/97  Die 2. Stufe verringert den Mitteldruck nochmals, und zwar so, dass der Druck dem umgebenden Wasserdruck angepasst ist, dies passiert etwa mit dem selben Trick wie bei der ersten Stufe. Zusätzlich besitzt die erste Stufe auch noch einen Luftduschen­knopf, mit dem man das Ventil öffnen kann, zum Beispiel m zu sehen, ob auch tatsächlich Luft geliefert wird.

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