Einführung in den Tauchsport

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Dekompressionskrankheiten

Man unterscheidet zwischen der Arteriellen Gasembolie, als Folge eines Lungenüberdruckunfalls und der Dekompressionserkrankung, die durch Blasenbildung bei zu schnellem Auftauchen ausgelöst wird.

Arterielle Gasembolie

Die arterielle Gasembolie wird durch einen Lungenüberdruckunfall ausgelöst, dabei gelangt Luft in den Lungenkreislauf und wird dann vom Herzen ins Gehirn gepumpt. Im Gehirn können die Bläschen denn verheerende Folgen haben, es kann zu Schwindel, Sehstörungen, zu Schmerzen in der Brust, bis hin zu Bewußtlosigkeit und Lähmungen kommen, außerdem auch Erbrechen, sowie Gefühls- und Sprachstörungen.
Diese Symptome treten in 80% der Fälle innerhalb von 5 Minuten nach dem Aufstieg auf. Bei einer Gasembolie sollte so bald wie möglich in einer Druckkammer rekomprimiert werden.

(aus:"Erkrankungen in der ...", Zetüm und "Tauchen")

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Dekompressionserkrankung

Sticksoffsättigung Beim Auftauchen geht der im Gewebe gebundene Stickstoff wieder ins Blut über und kann dort bläslichen bilden. Ziel muss es also sein, diese Blasenbildung so gering wie möglich zu halten, also langsam auftauchen und einen Sicherheitsstop auf drei Metern einhalten.
Perlt Stickstoff im Blut oder im Gewebe aus, kann es zu einem Verschluß der Kapilaren kommen und zum Absterben des dahinterliegenden Gewebes. In den Gelenken können Gasbläschen den Knorpel schädigen.
In leichten Fällen kommt es dann zu den sogenannten Taucherflöhen, das heißt, man spürt ein Jucken unter der Haut, in schweren fällen kommt es zu Lähmungserscheinungen und anderen Neurologischen ausfällen, wenn die Gasbläschen ihren Weg ins Zentralnervensystem gefunden haben.
Eine erste Maßnahme ist immer die Gabe von möglichst 100% Sauerstoff, dann sollte sich eine Druckkammerbehandlung anschließen.

(aus:Sauerstoff Soforthilfe ..., DAN)

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