Einführung in den Tauchsport

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Lungenüberdruckunfälle

Die Gefahr eines Lungenüberdruckunfalls besteht schon bei einer Druckdifferenz zwischen 0,07 bis 0,1 Bar, das entspricht einem Aufstieg aus nur einem Meter Wassertiefe.

Taucht man auf, ohne die eingeatmete Luft auch wieder abzuatmen, dann dehnt sich die Luft entsprechend dem Gesetz von Boyle-Mariotte aus und schädigt dabei die Lunge, es kann zur Lungenüberdehnung und zum Lungenriß kommen.

Auswirkungen einer Lungenüberdehnung

Einriß von Lungengewebe mit Luftaustritt in den interstitiellen Raum

  • Mediastinalemphysem (Luftansammlung im Mittelraum des Brustkorbes)
  • subcutanes Emphysem (Luftansammlung unter der Haut)

Einriß von Lungengewebe und Lungenfell mit Luftaustritt in den Pleuralspalt

  • Pneumothorax (Luftansammlung im Brustraum mit Zusammenfallen der entsprechenden Lungenseite)
  • subcutanes Emphysem (Luftansammlung unter der Haut)

Einriß von Lungengewebe und Blutgefäßen

Um die Gefahr eines Lungenrisses zu verringern sollte man stets langsam auftauchen, und dabei das Atmen nicht vergessen. Sollte es zu einem Unfall kommen ist eine Druckkammerbehandlung nötig. 

(aus:Erkrankungen in der ..., Zetüm)

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